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Klever Ortsteil Kellen

Kellen, bis heute eine kleine Stadt für sich, ist durch die dominierende Hauptverkehrsader, die Emmericher Straße, fast nahtlos mit Kleve verbunden.

An der Hauptverkehrsader Emmericher Straße liegen zahlreiche Geschäfte, die Gebäude der Bundespolizei und das Finanzamt. Das "neue Zentrum", mit Schule, Jugendtreff, Altenheim und Sparkasse wird umrahmt von mächtigen alten Platanen. Der Ursprung des Dorfes mit Kirche, Post, einem Pferdegestüt und Bauernhof, sowie zahlreichen Backsteinbauten, liegt abseits der Emmericher Straße. Die dörfliche und Industriegeschichte Kellens lässt sich durch den Lehrpfad "Via Cellina" erwandern. 10 Infosäulen an historischen Stätten erklären, wie das Dorf im 19. Jahrhundert zur stattlichen Gemeinde heranwuchs und warum sich viele Firmen und Fabriken (XOX; Margarine Union, Bensdorp, Bause) hier ansiedelten. Trotz zahlreicher Fabrikschließungen werden heute viele Gebäude als Künstlerateliers, Bildungs-, Kultur- u. Sportstätten genutzt. Der Naturpark Kellen, von Bürgern ins Leben gerufen und umgesetzt, bietet die Möglichkeit der Entspannung und des Naturerlebnisses. Die stillgelegte Bahntrasse verwandelte sich in einen idyllischen Radwanderweg. Er lockt vor allem im Sommer zahlreiche Ausflügler zu Fuß oder mit dem Fahrrad an und führt bis nach Griethausen, dem einstigen Fischerdorf am Altrhein.

Geschichte

Urkundlich erwähnt wird dieses Dorf bereits 751/52. Damals erhielt die Kirche von Rindern hier Besitz, der bald an Echternach übergehen sollte. Kellen gehörte zum Bistum Utrecht. Das 19. Jahrhundert mit der beginnenden Industrialisierung ließ das Dorf zu einer stattlichen Gemeinde heranwachsen.

Rokokoschlößchen Schmithausen

Einst stand an dieser Stelle ein festes Haus, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein bedeutender Zollmarkt befand. Heute ist in dem Schlößchen mit seinem Mansardendach, der verzierten Fassade und dem aufragenden Mittelpavillon die Geschäftsstelle der Euregio Rhein-Waal untergebracht.

Alte Pfarrkirche St. Willibrord

Die rechteckige Saalkirche mit Westturm ist ein bedeutendes Dokument der niederrheinischen Architektur des 11. und 12. Jahrhunderts. Der östlich gelegene Chor wurde um 1400 errichtet. In die Außenwände waren Grabsteine und Inschriften aus dem frühen 10. und 11. Jahrhundert eingemauert, die heute noch im Inneren der Kirche zu sehen sind. Die Skulptur der Anna Selbdritt in einer Nische der nördlichen Längswand, ein Werk der "Klevischen Beeldensnijder", stammte aus der Zeit um 1480, die Barockkanzel aus dem Jahre 1724.

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