s

Klever Ortsteil Rindern

Nicht weit von Kleve liegt Rindern, das sich bis heute seinen eigenständigen Dorfcharakter bewahrt hat. Der Name Rindern (Arenacum) erinnert an eine frühe römische Besiedlung.

Beim Abbruch der alten Kirche (1870) fand man bauliche Überreste einer römischen Badeanlage. Spuren der Vergangenheit werden auch im kleinen Museum "Forum Arenacum" lebendig. Auch die Kunst der niederrheinischen Käseherstellung hat seine Wurzeln in Rindern. Die auf 1803 auf "Gut Hogeveld" geborene Maria Reymer brachte sie in die Region. Zu den bekanntesten Bürgern des Ortes zählt jedoch der Künstler Joseph Beuys, der hier seine ersten Lebensjahre verbrachte.

Aus dem römischen Harenatium an der "Via Romana" von Xanten nach Nijmegen entstand Rindern. Zahlreiche Funde bezeugen die römische Entstehungsgeschichte, so steht die heutige Kirche auf den Resten eines römischen Gebäudes mit Heizungsanlage. Für die Friesenmission des Heiligen Willibrord war Rindern ein wichtiger Etappenort und für die von ihm gegründete Abtei Echternach ein wichtiges Verwaltungszentrum des Güterbesitzes am Niederrhein.

Katholische Pfarrkirche St. Willibrord

Nach dem Abbruch der romanischen Kirche entstand zwischen 1869 und 1872 die neugotische Kirche mit ihren bemerkenswerten Kunstwerken. Die römische Weihestein für Mars Camulus, der heute als Altar dient, befand sich 1793-1968 auf der Schwanenburg. In der Nordseite des Chores befindet sich das Grab von Johanna Sebus.

Wasserburg Rindern

Um 1654 als Herrenhaus im niederländischen Barockstil erbaut, ist die Wasserburg keine Burg im eigentlichen Sinne. Kurfürst Friedrich Wilhelm erwarb das Landhaus 1666 zur Erweiterung des von Johann Moritz angelegten Tiergartens. Es diente als Sitz des Oberjägermeisters. Heute befindet sich in der Wasserburg die Katholische Heimvolksschule.

Drususdeich

An Wiesen und Kolken vorbei führt der Drususdeich und lädt in reizvoller Landschaft zu Spaziergängen ein. Seinen Namen erhielt der Deich vom Stiefsohn des Augustus und jüngeren Bruder des Tibeus, Nero Claudius Drusus Germanicus (38-9 v.Chr.), der laut Tacitus ein solches Wehr am Niederrhein angelegt hatte, um die Waal zu sperren. Der Deich hat mit diesem römischen Feldherr allerdings ebenso wenig zu tun, wie der ebenfalls nach ihm benannte Drususbrunnen in Elten.

Das wird Sie sicher auch interessieren!

Museum

Hier gibts Informationen zum Museum Forum Arenacum.

Mehr Infos

Bustour

Entdecken Sie mit dem Bus die Klever Ortsteile!

Mehr Infos

Angebote

Tolle Arrangements laden Sie auf ein paar Tage nach Kleve ein.

Mehr Infos

Radtour

Infos zur Fahrradroute Via Romana zwischen Xanten & Nijmegen.

Mehr Infos

Tourist Info

Informationen zu Kleve und Umgebung erhalten Sie in der Tourist Info!

Mehr Infos
loading

Laden