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Großer Kurfürst

Denkmal des Großen Kurfürsten in Kleve

Plötzlich war alles anders, als der letzte Klever Herzog, Johann Wilhelm, 1609 in geistiger Umnachtung und ohne Kinder starb. Ein wohlhabendes Reich lag brach, doch dies sollte nicht so bleiben.

Am 4. April 1609, schlug Graf Stephan von Hertefeld das brandenburgische Wappen am Schlosstor in Kleve an und machte so die Erbansprüche der Kurfürsten auf das Herzogtum deutlich.
Es folgte eine über 300 Jahre dauernde Herrschaft der Preußen, wobei das Klever Land der älteste Besitzteil der preußischen Monarchie im Westen war.

Ab dem Jahre 1640 war Friedrich Wilhlem I. bis zu seinem Tode 1688 Kurfürst von Brandenburg und Herzog von Preußen aus dem Haus Hohenzollern. Er trug den Beinamen Großer Kurfürst ab 1675.

Großer Kurfürst

Enthüllung durch Kaiser Wilhelm II.

Zur Feier der 300jährigen Verbindung des Herzogtums Kleve mit Brandenburg-Preußen (1609 bis 1909) reiste Kaiser Wilhelm II. in die Schwanenstadt, um das Denkmal des Großen Kurfürsten zu enthüllen.

Am 9. August 1909 um 11 Uhr fuhr der Sonderzug ein. Nach der Fahrt der kaiserlichen Kutsche durch die reich geschmückten Klever Straßen fiel am Kleinen Markt auf ein Zeichen des Kaisers, die von acht Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gehaltene Hülle des neuen Denkmals, während ein Salut von 101 Schüssen, der auf dem Schlossberg aufgestellten Batterie des Cleveschen Feldartillerie-Regiments, die Kunde donnernd in die Weite trug.

Adresse

Denkmal des Großen Kurfürsten
Dr.-Heinz-Will-Platz
47533 Kleve

Großer Kurfürst Nahaufnahme

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